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Wintersonne einmal anders

Im Winter 2014/15 war einiges anders als sonst, und so wurde es diesmal nicht La Palma, sondern Gran Canaria, zusammen mit Dave, Till und Sebastian.

Immer schön winken, gell Till?

Immer schön winken, gell Till?

Erstaunlich, wie verschieden die Kanaren doch sind. Auf LP z. B. sieht man immer irgendwie das Meer, auf Lanzarote ist alles schwarz und auf GC gibt’s riesige Felsformationen und jede Menge Schluchten.
Auch unsere respektable Unterkunft bot tolle Ausblicke auf Steilwänden, den Resten des Vulkans Pico de las Nieves (1.949 m), der höchsten Erhebung GCs. Praktisch der Hausberg!

Gran Canarias Roque Nublo mit Teneriffas Teide (3.718 m) im Hintergrund.

Gran Canarias Roque Nublo mit Teneriffas Teide (3.718 m) im Hintergrund.

Die Wegfindung gestaltete sich dank ausführlicher Tipps im Vorfeld (danke an dieser Stelle dafür) als recht einfach.

Landschaftlich sehr reizvoll, und da es im Inland sogar einige Seen gibt, konnten wir manchmal auch mit Blick aufs Wasser abfahren.

Mir hat am besten die Tour zum Stausee Presa de Chira (Karrenweg mit schöner Aussicht) und die Tour zum Kamelpark La Baranda (schön rutschiger Karrenweg) gefallen.

Stufen gibt's in allen Dimensionen ...

Stufen – klein, groß und gewaltig!

Wie LP auch, ist GC klimatisch sehr vielseitig. Im Süden ist es eher trocken.

Und im feuchteren Norden kamen wir auch prompt in den Regen.

Wobei einem das natürlich auch beim Pico de las Nieves passieren kann …

Der Mietwagen war unerlässlich und wurde gut genutzt. Vielleicht ein bisschen zu viel, den zahlreichen Schluchten geschuldet. Immerhin, ich durfte fahren (als Beifahrer wird mir schnell übel), und gab mein Bestes, die Zeit im Auto so kurz(weilig) wie möglich zu halten.

Es war mal ein interessanter Ausflug auf eine weitere Kanaren-Insel.
Aber beim nächsten Mal wird es wohl doch wieder La Palma werden.
Shuttle > Gerappel > Nadelflow > Gerappel > fertig. Oder so ähnlich. Und immer mit Meerblick.

Da durfte ich übrigens 2 Jahre vorher auch schon mal viel Auto fahren. Die dreitägige Zwangsverkürzung durch Sturm, Warten auf Flugfreigabe und Umleitung nach GC musste ja damals unbedingt aufgeholt werden! Und so brachten wir es auf eine Größenordnung deutlich über 12.000 Rappeltiefenmetern in 2,5 Tagen (Ich entsinne mich noch gut des wüsten Protestes, als die knapp 150 hm vom Ausgang Piratentrail zum Auto zu Fuß bewältigt werden sollten.)
Davon gibt’s zum Abschluss auch noch ein paar Bilder. Viele sind es nicht, wir mussten ja die verlorenen Tage wieder aufholen! Dafür sehr komprimierter Abfahrtsspaß mit Felix & Felix, Horst, Claus und Dave …

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