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Kitzbüheler Alpen

Die Wettervorhersage für die Kitzbüheler Alpen war für den letzten Donnerstag und Freitag im August gut und trocken gemeldet. Daher entschlossen Till, Michael, Johannes, Sebastian, Jürgen und sein Sohn Nico uns in Richtung Kitzbüheler Alpen aufzumachen. Jürgen, Nico und ich starteten um zwei Uhr Nachts in Koblenz, um frühestmöglich auf Tour gehen zu können und den sonnigen Tag komplett auszunutzen. Schlaf war fast Mangelware. Dieser wurde noch ein wenig versucht auf der Fahrt nachzuholen, um nicht völlig übermüdet zu starten. Gegen acht Uhr erreichten wir dann auch unser Ziel. Dort trafen wir die schon gestern angereiste Gruppe. Jetzt hieß es, schnell umziehen und eine Tour ausarbeiten. Till hatte schon eine Idee im Kopf. Diese prüften wir noch auf Machbarkeit und schwingten uns kurz darauf auf unsere Bikes. Die ersten 1000 hm konnten anfangs bequem und später etwas steiler gekurbelt werden. Danach folgte ein sehr langer und zäher Aufstieg bis zum Gipfel, den wir am späten Nachmittag fast vollkommen erschöpft erreichten. Die letzten Meter zum Gipfel waren nicht mehr mit dem Bike zu bewältigen, so dass wir diese unterhalb vom Gipfel zurück ließen. Am Gipfel hatten wir ein traumhaftes Rundumpanorama mit Blick u. a. auf den Großvenediger. Wir nutzten das gute Wetter für einige Fotos und eine ausgiebige Rast.

Gestärkt ging es dann den Aufstiegsweg wieder talwärts. Mit den letzten Sonnenstrahlen konnten wir noch einige Bilder von der traumhaften Landschaft machen, wobei die Sonne schon schnell hinter dem Berg verschwand. Etwas ärgerlich für die Bilder, aber dennoch konnten wir noch das ein oder andere schöne Bild machen. Der Trail war von Anfang an sehr abwechslungsreich. Auf vielen flowigen Passagen folgten immer wieder ein paar kleine technische Herausforderungen. So ging es durchgehend weiter fast bis ins Tal hinab. Die Bezeichnung tech flow war hier mehr als passend! Jeder hatte ein fettes Grinsen im Gesicht. Jürgen hörte man immer „rock’n roll“ schreien. Die letzten Meter mussten dann noch auf Forstpiste vernichtet werden, wobei auch das dann noch viel Spaß gemacht hat. Pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit und nach ca. 47 km und 2000 hm sind wir dann vollkommen erschöpft und mit einem völlig leeren Magen am Ausgangspunkt angekommen. Duschen war jetzt erst einmal nebensächlich. Jetzt musste erst einmal das nächstgelegene Restaurant aufgesucht werden, wo wir dann auch diesen traumhaften Tag ausklingen ließen.

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Der folgende Freitag begann auch sehr sonnig, so dass wir uns direkt nach dem Frühstück wieder fertig machten, um einen von Till und Michael bekannten Gipfel zu erklimmen. Die ersten Höhenmeter bewältigten wir mit einer Gondel, denn die Beine waren doch noch etwas schwer vom Vortag. Nach der entspannten Gondelfahrt hieß es dann noch ca. 400 hm tragen bis zum Gipfel. Diesen erreichten wir dann entspannt gegen Mittag. Leider zogen schnell viele Wolken auf. Wir beklagten uns jedoch nicht, denn eineinhalb schöne Tage waren für diesen Sommer ja schon purer Luxus. Nach einigen Gipfelbildern ging es dann in die Abfahrt. Anfangs mussten ein paar Schlüsselstellen geknackt werden und anschließend ging es dann, ähnlich wie gestern, abwechslungsreich bergab bis zur nächsten Hütte, an der wir eine kleine Rast einlegten. Gestärkt mit einem leckeren Kaiserschmarren ging es auf einem flowigen Trail die letzten 700 hm zurück zur Unterkunft.

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Die Wettervorhersage für den Samstag und Sonntag war alles andere als gut. Samstag Vormittag hat es fast durchgehend geregnet. Gegen Mittag hörte es mal vorübergehend auf. Wir versuchten das Beste daraus zu machen und nutzten unsere Gondelkarten für ein paar sehr lustige Schlammtouren.

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