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Nicht schnell und nicht schlicht

Eine sehr lohnenswerte, anspruchsvolle Überschreitung, die Trittsicherheit erfordert, heißt die Beschreibung für die Wanderung im Internet, also beste Voraussetzungen für eine perfekte Biketour an diesem heißen Sommertag!

Der Aufstieg ist “flowig”, nach dem Waldstück schlängelt sich ein schmaler, glatter Pfad über die idyllische Alm. Ständig begleitet vom Blick auf das Zugspitzengebiet  und die sandigen Türme unterm Gipfelkreuz. Der Gipfel ist mehr als eindrucksvoll: die Sandtürme, das Panorama, aber vor allem der Ausblick auf den Respekt einflößenden, ausgesetzten, rolligen und schmalen Gratweg im Schrofengelände, unsere Abfahrt!

Krisen-, äh Griesengebiet? Claude’s Respekt ist nicht allzu groß, der schwingt sich freudvoll aufs Rad, sodass auch ich die ersten Meter wage, Flo’s Fotografenherz frohlockt. Der rollige Schrofenweg führt bald vom ausgesetzten Grat in “sichere” Flanken, die rutschigen Kehren machen ausgesprochen Spaß. Der Weg ist durchsetzt von Wasserläufen, welche sowohl bergab als auch leider wieder bergauf anspruchsvoll sind. Die Tour stellt sich also als ausgesprochen ergiebig heraus. Nach einer kleinen Einsattelung beginnt das nicht enden wollende Spitzkehreneldorado im Griesen-Gebiet. Rutschige, enge, wurzelige, steile, ganz flache Kehren, trickreiche und einfache Kehren, und immer noch Kehren! Unterbrochen nur durch wurzelige Querungen oder Gegenanstiege.

Die Wasserbeutel sind leer, die Wolken werden dunkler, wann kommt der Regen, den der Wetterbericht angekündigt hat? Genau bei den Autos angekommen, fallen die ersten Tropfen, auf ins kühle Bächlein am Parkplatz und dann schnell zum trüben Safterl, um den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen. Dabei finden wir den Schölzer Wirt, ein inoffizielles Haubenlokal mit sehr moderaten Preisen. Eine beeindruckende Gs(l)chicht wars!

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