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Tour der Kontraste

Leider ist die Wettervorhersage für unseren Tourentag suboptimal. Auf der Anreise zum Zielgipfel ist es noch gut. Doch wie könnte es anders sein, genau über unserem Tourenziel hängen dichte Wolken und es regnet. Deshalb ändern wir kurzfristig den Plan und fahren ein Stück tiefer in die Alpen rein. Dort, an einem der vorarlberger Trailhunter-Klassiker sieht es tatsächlich wieder ok aus.

Gemütlich beginnen wir den Aufstieg. Je näher wir dem Gipfel kommen, desto wechselhafter wird das Wetter. Sehr düstere, tief hängende Wolken wechseln bald im Minutentakt mit sonnigen Phasen. Auf dem Gipfel haben wir Glück und können während der wohlverdienten Jause noch ein Sonnenbad nehmen.

Die Freude ist jedoch kurz. Von Westen her zieht eine mega düstere Wolke genau auf uns zu. Der erste Niederschlag ist auch schon zu erkennen. Wir schaffen es gerade noch, die anspruchsvollen Felsplattensektionen zu fahren, bevor es richtig los geht. Zum Glück ist es nur ein kräftiger Hagelschauer. So bleiben wenigstens die Klamotten weitgehend trocken.

Leider haben wir uns etwas zu früh gefreut, denn als der Hagel nach wenigen Minuten getaut ist, hat er den unteren, lehmigen Teil des Trails so aufgeweicht, dass dieser glatt wie Schmierseife ist. Das macht die Abfahrt gleich um gute zwei Stufen schwieriger und manche Stellen unfahrbar. Michael demonstiert zwischendurch noch, dass auch das nasse Gras neben dem Trail äußerst rutschig ist. Nach einem sanften Abgang über den Lenker rutscht er aus dem Sturz heraus 20-30Höhenmeter ins Tal – auf dem Popo sitzend und dabei selbst kommentierend. Die 100 Stylepunkte sind ihm damit sicher!

Es folgt der flowige Teil, dem die Nässe zum Glück kaum etwas anhaben kann. Auf den letzten Metern haben wir noch einen neuen Trail entdeckt, der eine schöne Ergänzung der Tour ist und die alternative Forstpistenabfahrt deutlich übertrifft.

2 Gedanken zu “Tour der Kontraste

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