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Die Lebkuchentour

Ich sitze an der Bushaltestelle und höre der Landjugend in Gestalt zweier Halbwüchsiger zu, die sich neben mir über den gestrigen Vollrausch austauschen. Zeit, die letzten zweieinhalb Tage Revue passieren zu lassen.

Tour 1

Vorgestern früh ging ‘s los, zusammen mit Flo und Tobi. Für unser erstes Ziel im Pfitschtal haben wir ideale Bedingungen. Kaum haben wir die Bikes auf der Schulter, erklärt uns ein freundlicher Bergsteiger, dass der Weg nicht besser werden würde. Wir bedanken uns, und steigen die erste Geländestufe hoch. Oben öffnet sich das Tal, und schließlich sehen wir von Ferne die Hütte. Wir werden sie erst im Abstieg ansteuern, bergauf geht’s direkt Richtung Gipfel. Bald beginnt eine karge Felsenlandschaft. Die unzähligen, auf natürliche Weise aufgestellten Felsplatten erinnern an einen Wald aus Steinen. Wir spüren die Höhe, kommen aber gut voran. Etwas unterhalb des Gipfels lassen wir die Bikes zurück. Der aufgeweichte Schnee am letzten Stück des Gipfelgrates ist zu unberechenbar zum Abfahren.

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Nach ausgiebiger Gipfelpause geht ‘s in die Abfahrt. Bei Panorama pur und immer schönerem Abendlicht arbeiten wir uns nach unten. Immer flüssiger geht es der Hütte entgegen. Dort erwartet uns ein ordentliches Abendessen, freundliche Gespräche mit interessierten Leuten, und ein Schnaps aufs Haus.

Tag zwei beginnt mit 1000 hm Abfahrt zum Auto. Danach wechseln wir ins Pustertal, um das nächste Ziel anzupeilen.

Tour 2

Motiviert geht ‘s los, und mit zunehmender Höhe steigt die Spannung, wo der Weg uns durch das Labyrinth der Felswände bringen wird – von unten ist nichts zu erkennen. Nach einer scharfen Rechtskurve löst sich das Geheimnis – die nächsten 250 hm werden per Treppen überwunden. Fast alles fahrbar oder alles fast fahrbar, fragen wir uns. An der Hütte vorbei, machen wir uns auf zum Gipfel. Es wird immer verblockter, für die letzten Meter lasse ich das Rad zurück. Tobi ist zehn Meter über mir zum gleichen Resultat gelangt. Am Gipfel warten wir auf Flo, der ein paar Minuten später auftaucht – mit Bike. Er hat ein paar Minuten investiert, um sich die Linie einzuprägen. Offenbar erfolgreich, die ersten Meter der Abfahrt bewältigt er in Trialmanier. Durch losen Schotter, über Schneefelder und Slickröckchen geht ‘s zurück zur Hütte. Es stellt sich heraus, dass wir die einzigen Gäste sind. Zusammen mit den Wirtsleuten wird es ein geselliger Abend. Sie zeigen uns Fotos von anderen “Narrischen”, die auch schon mit Bike an der Hütte waren – wir kennen sie alle beim Vornamen.

Abfahrt über die Treppen

Abfahrt über die Treppen

Tag drei wird mit der Treppe eröffnet, die sich durchs Blockwerk schlängelt. Nach genauerem Prüfen von Weg und Tagesverfassung geht doch mehr als gedacht! Kurz darauf verabschiedet sich mein Schaltauge. Ohne Ersatzteil bleibt nur Demontage von Schaltwerk und Kette. Zurück am Auto ist klar – ich werde heimfahren. Bei allem Ärger über den Defekt freue ich mich über das Erlebte – zweieinhalb traumhafte Tourentage in bester Bikebergsteigergesellschaft!

Flo und Tobi bringen mich zum Bus und machen sich auf den Weg – was halten die nächsten beiden Tage noch für sie bereit? Tobi berichtet:

Tour 3

Die vergangenen zwei Touren haben gewaltige Eindrücke hinterlassen, ich habe mich fast noch ein wenig mehr wie sonst gefreut, da der bisherige Ablauf zum Teil aus meiner Feder stammt. Nicht nur die Eindrücke und ein fettes Dauergrinsen nehmen wir mit nach Osttirol, sondern auch eine ordentliche Packung Müdigkeit in Beinen, Rücken und Kopf.

Vor den letzten Autominuten zum Tourstart gibt es noch das wichtige Taleis. Nach der obligatorischen Rucksackpackorgie geht es bei schönstem Sonnenschein, zwar etwas verspätet aber mit neuer Motivation an den Berg. Zur Abwechslung werden heute die ersten 750 hm gekurbelt. Aber bereits nach nur 15min wünsche ich mich wieder in einen schattigen, steilen Steig mit dem Rad am Rücken. Die Forstpiste entpuppt sich als eine einzige Rampe, die Sonne brennt, der Rucksack zerrt noch mehr als beim Tragen und zu allem Überfluss hatte ich meine Trinkblase nicht ordentlich zugeschraubt, was ich aber dank Hitze und Steilheit viel zu lange für ein Schweissproblem hielt. Egal, irgendwann hatte die Rampe ein Einsehen und öffnet sich zu einem Hochtal vor uns mit tollem Blick auf mehrere beeindruckende Gletscher. Dies war meine Initialzündung, da will ich heute noch hin! Wasser wieder aufgefüllt, die nassen Klamotten wie ein bergsteigender Kleiderständer außen an den Rucksack gehängt, Rad oben drauf und im Eiltempo unserer Hütte und den Gletschern entgegen. Und so haben wir die angegebenen 5 ½ h für den Aufstieg auf etwas über 3 h gedrückt. Die letzten 20 min zur Hütte sind echt zach, aber wir wussten, nur wenn wir schnell sind, bleibt uns oben noch Zeit, um etwas zu erreichen.

So ruhig und abgeschieden die ersten beiden Touren waren, so bevölkert ist es hier! Schon im Aufstieg wiederholen sich die Blicke und die immer gleichen Fragen des Wandervolkes etwas zu oft. Vor der Hütte wird es dann zur echten Show, als wir ca. 50 Leuten und fast ebenso vielen Weizengläsern auf der Terrasse in die Arme laufen. Ich frage noch schnell in der Hütte, wann die letzte Order fürs Abendessen ist. Sieben, also bleiben uns leider nur noch 2h zum „draußen spielen“.

Aufstieg zwischen den Gletschern

Aufstieg zwischen den Gletschern

Darum geht’s auch gleich wieder in gewohnt sportlichem Tempo weiter. Nach kurzer Zeit stehen wir am Anseilpunkt für den hier bekanntesten Gipfel, doch wir haben anderes im Sinn und gehen noch ein Stück auf einer Schuttmoräne weiter. Aber auch auf dieser Route gilt es bald ein Schneefeld zu queren. Am Beginn übt gerade eine Gruppe den Umgang mit Steigeisen, Gurt und Seil. Die Blicke sind noch ungläubiger als auf dem Weg zur Hütte, aber als wir ihnen in weiser Voraussicht viel Spaß wünschen, tun sie es uns gleich. Die Querung ist anstrengender als Gedacht, da der Schnee schon wieder oder immer noch unerwartet hart ist. Mit dem Bike zurück würde das so nicht gehen. Entweder im Schneefeld die Falllinie runter oder eine alternative Line im Fels suchen. Aber momentan sind wir noch in Aufstiegstrance, mit dem Ziel zumindest bis an den Gletscher zu kommen.

Schließlich stehen wir da wo wir hin wollen, auf dem Gletscher! Und dieser ist genau so, wie wir es gehofft haben, flach und ohne Neuschnee, nur griffiges, aufgefirntes Blankeis. Von hier sind es noch ca. 250 hm bis zum Gipfel. Leider wurden wir in den letzten Minuten regelrecht von einer dicken Wolke eingehüllt. Die Sicht teilweise nur 10 m, unter diesen Bedingungen auf einen uns unbekannten Gletscher ohne Eisausrüstung gehen? Reisst es nochmal auf? Und dann noch der Zeitfaktor; in knapp einer Stunde sollten wir beim Abendessen sein, oder darauf verzichten und mit Riegeln und Küchenbetteln durch die Nacht kommen? Das für mich entscheidende Argument war die sehr bald hereinbrechende Nacht, die absolut keinen Spielraum für Unvorhergesehenes lässt. Solche Entscheidungen fallen nie ganz leicht , doch die Argumente für die Umkehr waren hier in der Überzahl und vielleicht hat auch der plötzlich aufkommende kalte Wind die Sache beschleunigt. Und so waren wir beide an der gleichen Stelle der gleichen Meinung umzukehren. Wenn man das Tagesziel betrachtet, vor Einbruch der Dunkelheit zur obersten Hütte zu kommen, dann haben wir deutlich mehr erreicht.

Und so machen wir uns rasch auf den Rückweg, um aus den verbleibenden Tiefenmetern den maximalen Spaß und vielleicht noch ein paar Bilder rauszuholen. Wir werden auch bald fündig, und zwar bei der Umfahrung des Schneefeldes. Vor uns liegen vier aufeinanderfolgende, richtig steile Slickrock-Passagen. Beim Befahren der ersten Passage ist diese noch steiler als sie aussieht, der Reifen nass und somit geht ’s viel schneller nach unten als geplant, aber ich hab guten Auslauf. Wow, keine 5 Minuten im Sattel, und schon ist der Adrenalinspiegel fast auf Maximal-Level. Der restliche Trail zur Hütte ist ein spaßiger, einfacher Hochgebirgspfad, es gibt teilweise sogar mehrere ausgetretene Lines, nicht mehr steil, dafür lockerer sandiger Untergrund, genau das Richtige, um die letzten Meter und das letzte Licht des Tages entspannt auszukosten.

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Schuhe runter, Rucksack in die Ecke, Hände waschen und schon sitzen wir in der gut gefüllten Stube und mampfen. Nach dem Essen gönnen wir uns noch die ein oder andere Runde Bier und versuchen aus den gestrichelten und gepunkteten Linien in der Karte, die unsere morgige Route beschreiben, noch in paar weitere Details herauszufiltern. Anschließend belauschen und beobachten wir amüsiert die Bergführer, die ihre Gletschernovizen in den Ablauf des nächsten Tages einweihen, die Gruppen einteilen und geduldig alle Fragen beantworten.

Die Nacht ist lang, der Schlaf dafür umso kürzer, die Matratze extrem muffig und um alle Klischees zu bedienen, ein Bergkamerad der die ganze Nacht sägt, wie Waldarbeiter und morgens eine halbe Stunde auf meiner Kopfhöhe mit seinem Rucksack wurschtelt! Trotz Ohropax finde ich nicht die Ruhe und Erholung, die es für einen anstrengenden Tag im Hochgebirge braucht. Vielleicht liegt es an der Höhe? Aber nachdem die vorangegangenen Nächte so erholsam und von bester Hüttenromantik geprägt waren, wohl kaum.

Am nächsten Morgen sind wir froh, dass unser Zeitplan nicht von einem Bergführer gemacht wird. Um dem morgendlichen Treiben zu entgehen, schiebe ich nochmal um 15 min. So sind wir planmäßig wirklich die letzten beim Frühstück. Durchs Fenster beobachten wir, wie eine Karawane nach der anderen in Richtung Gletscher loszieht. Die sympathische Tochter des Hüttenwirts hat nun auch mehr Zeit und so quatschen wir über die bevorstehende Route und unseren Sport im Allgemeinen.

Da wir den Trail von unserem Aufstieg am Vortag schon kennen, wissen wir dass kein ausgesetztes Gelände und nur wenige technisch schwierigere Stellen auf uns warten. Nur Wenige befinden sich gleich direkt auf den ersten 100 Tiefenmetern nach der Hütte. Weil es echt frisch ist, machen wir zuerst ein paar Hampelmann-Übungen, um uns aufzuwärmen. Dadurch oder weil bis auf ein paar Schafe keine Zuschauer da sind, komme ich sofort in einen guten Rhythmus für die technischen Sektionen und kann am Hinterrad von Flo den Abschnitt komplett durchfahren. Für Flo gibt es so was wie einen Kaltstart eh nicht, ist er mal auf dem Bike, sieht das immer locker und wie einstudiert aus, selbst bei nur 2°C!

Ein toller Trail, sehr abwechslungsreich, lange Stücke lassen sich flowig fahren. Genau das Richtige, um früh morgens wach und warm zu werden. Nur ein schleichender Luftverlust beschert uns 2 Stopps. Nach knapp einer Stunde – es ist erst kurz nach acht am Morgen – sind wir am Boden des Hochtals angekommen. Ein schöner Trail und doch kein Highlight! Warum? Ist es noch zu früh und die bevorstehenden Strecke noch so respekteinflössend, oder fehlt uns Bikebersteigern generell etwas, wenn der Trail nicht wenigstens eine schwere Sequenz oder zumindest Stelle aufweist, die nur mit basteln zu lösen ist? Sind wir zu verwöhnt oder fehlte die Ausgesetztheit? Ich weiss es nicht!

Tour 4

Auf den nun folgenden zwei Tragestunden zum Joch knapp unter der 3000er Marke habe ich genug Zeit zum Nachdenken, da der kühle Wind jedes Wort davontrug und somit jedes Gespräch zunichte machte. Aber nach kurzer Zeit habe ich das Sinnieren über die Abfahrt beendet und meine Gedanken waren mehr bei der nun folgenden Tour. Wie müde bin ich? Wie schnell gehen wir? Ist die Abfahrt vom Joch fahrbar? Wie anstrengend wird der 2te Aufstieg und wie fahrbar der Gipfelbereich? Die entscheidende Frage allerdings, wie lange lässt und das Wetter noch Zeit?

Am Joch angekommen, nutzen wir die Pause, um abgefahrene Bremsbeläge und den Luftschleicher durch den letzten vorhandenen Schlauch zu ersetzten. Anschließend geht es in die Abfahrt, die ersten Meter gehen noch, wenn auch aufgrund der Ausgesetztheit sehr angespannt. Doch dann folgen 50 hm kletternd und tragend hinab. Kann schon mal vorkommen und dank der Seile geht ’s auch ganz gut. Trotzdem war es ein spannender Abschnitt, aber der darf getreu unserem Tourenmotto „Keine Tour ohne Seilstelle“ auch nicht fehlen. Der anschließende fahrbare Teil dieses Abschnitts hat alles drin, was bei der morgendlichen Abfahrt noch gefehlt hat. Zuerst auf losem und tiefem Sand/Schotter extrem steil runter, anschließend über hohe Felsstufen und Trialgelände hinab in einen traumhaft schönes Hochtal.

Nun sitzen wir mitten in einer tollen Schwemmlandschaft, hier geht kein Wind und so ist es ein angenehmer Platz für eine Pause. Um den weiteren Anstieg etwas zu erleichtern, werden die täglichen Lebkuchenvorräte ausnahmsweise gleich hier verspeist.

Anschliessend machen wir uns auf, unser Tagesziel immer im Blick. Aber genau das ist das wohl auch unser Problem. Wir sehen, wie weit es noch ist! Wir gehen trotzdem gut eine Stunde über einen Moränenkamm aufwärts. Doch die Entscheidung ist in unserem beiden Köpfen schon gefallen. Bis zum Gipfel wird das heute nix mehr. Die Wolken sind zu dunkel und mittlerweile auch recht nahe. Körperlich sind wir nicht mehr ganz so fit wie die letzten Tagen und haben immer öfters Phasen, in denen es echt schleppend geht. Drei Tage in Folge zwischen 1700 und 2000 hm Aufstieg merkt man doch irgendwann. Wir spielen noch kurz alle Möglichkeiten zeitlich durch, dann drehen wir um. Auch von hier ist es schon eine super lange Abfahrt bis Tal und der ein oder andere Gegenanstieg und ein Höhenweg wollen ja auch noch gefahren werden.

Abfahrt über der weitläufigen Schwemmlandschaft

Abfahrt über der weitläufigen Schwemmlandschaft

Was dann folgt, sind gute zwei Stunden Abfahrt mit maximaler Abwechslung, von steil und technisch bis surfend mit Highspeed, von der Rüttelpiste bis zur Pumptrackachterbahn, einfach alles dabei und einfach nur genial! Selbst in den Tretpassagen versuchen wir Speed und Rhythmus aufrechtzuerhalten, zum Fotografieren rauben uns die Wolken schon das notwendige Licht und so fahren wir sehr lange Abschnitte am Stück. An jeder Wegkreuzung rechnen wir damit, dass die Abfahrt nun auf Forstpiste zu Ende geht und jedes Mal finden wir wieder einen spaßigen Trail. Mein Favorit war der Pumptrack ähnliche Höhenweg, mit nur wenig Pedalschlag wurde dieser zum perfekten Floater und die Wellen der Wasserleitungen waren eine Einladung für kleine Jumps.

Nach ein paar finalen Gegenanstiegen erreichen wir schließlich das Auto. Selten war ich so platt. Darum freue ich mich jetzt sogar über die warmen Colareste! Nun beginnt es hier unten im Tal leicht zu regnen. Mit dem nun gewonnenen Wissen um die lange und intensive Abfahrt und dem beginnenden Regen, stimmt mich die Umkehr oben wieder etwas versöhnlicher. Flo ist noch weniger im falsch-richtig-hätte-wäre-wenn gefangen, er plant schon wieder die Rückkehr in dieses Gebiet bzw. welche Gipfel noch eingebaut werden könnten.

Nach kurzer Autofahrt beginnt es am Talausgang stark zu regnen. Wir schauen nochmal, ob wirklich ein Bus gekommen ist, oder ob Sebastian hier noch festsitzt. Anschließend geht es an einigen neuen und vielen bekannten Bergen vorbei nach Hause. Vielen Dank an Sebastian und Flo für das Teamwork und den Spirit auf diesem wunderbaren Trip!

Und wer sich jetzt fragt, warum dieser Artikel Die Lebkuchentour heißt, dem sei gesagt, dass es doch etwas grotesk war, am ersten Septemberwochenende – nachdem der Sommer gerade mal richtig angefangen hat – schon Lebkuchen kaufen zu können. Eine gute Verpflegung für unterwegs sind sie allerdings!

2 Gedanken zu “Die Lebkuchentour

  1. Tour 1 und 2 waren die Highlights bei unserem Ausflug damals. Wundert mich nicht, dass vor allem die nachfolgende Tour dann nicht mehr ganz so grandios war. ;-)

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